RE-INVENTING RADIO II


Symposium | Ars Electronica Festival 2004


Brucknerhaus Mittlerer Saal

06.September 2004 | 15:00 - 18:00 CET (+2 GMT)

English | German

ExpertInnen diskutieren Geschichte und Status quo künstlerischer Kommunikationsprojekte. Vor allem die Radiokunst, bei der Ars Electronica durch viele Projekte des seit 1987 operierenden ORF-Kunstradio vertreten, gilt als wichtiges Rollenmodell. Radiokunst ist dabei weder als Ars Acustica noch als Teil der Klangkunst oder radiophonen Musik zu verstehen, sondern als eine Kunst, die sich kritisch mit dem Medium und seinen Veränderungen auseinandersetzt, insbesondere solchen, die es unter dem Druck der Digitalisierung erfahren hat. KünstlerInnen haben diese Entwicklungen sehr früh aufgriffen, indem sie neue Formen der Produktion und Distribution entwarfen und heute vor allem im Zeichen von mobiler und digitaler Technologie dem Medium Radio eine neue Funktion in der Kommunikation zuweisen. Radiokunst als New Media Art also.

Der Titel RE-INVENTING RADIO bezieht sich auf diesen seit vielen Jahrzehnten andauernden Prozess, in dem KünstlerInnen nicht müde werden, in ihrer Gegenwart ein immer wieder anderes Radio und die ihm innewohnende Utopie eines für alle zugänglichen "Kommunikationsapparates" (Bertolt Brecht) zu entdecken.

TeilnehmerInnen:

Robert Adrian (CDN)
Inke Arns (D)
Heidi Grundmann (A)
r a d i o q u a l i a (NZ)
Gene Youngblood (USA)

Moderation: Sabine Breitsameter

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