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SONNTAG, 11. September 2005, 23:05. - 23:45, Ö1

KUNSTRADIO - RADIOKUNST


» I: Radiocomic #11 – Die Hebamme - von Josef Klammer und Albert Pall
» II: Songs of Place – Vienna - von Steve Heimbecker

A CASSETTE OF THIS PROGRAM CAN BE ORDERED FROM THE "ORF TONBANDDIENST"




Radiocomic #11 – Die Hebamme

von Josef Klammer und Albert Pall

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http://stream.sil.at:7562/content/2005B/11_09_05a.mp3

Ein Autobahnparkplatz, ein Vorkommnis. Sechs Personen, die in unterschiedlichster Weise an diesem Geschehen beteiligt sind, monologisieren seit Radiocomic #7 dieses Ereignis in jeweils einer Folge. In Folge 11 steht eine Hebamme im Mittelpunkt des Geschehens.

Das Format der Radiocomics zeichnet sich dadurch aus, dass Text und Musik auf eigenwillige Weise nebeneinander existieren, sich zugleich aber gegenseitig ergänzen und, Irritationen in Kauf nehmend, miteinander verkoppeln.


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Songs of Place – Vienna
(in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)

von Steve Heimbecker

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http://stream.sil.at:7562/content/2005B/11_09_05b.mp3

Im September 2004 hat der kanadische Künstler Steve Heimbecker Wien akustisch kartographiert und vermessen. Der bildende Künstler geht bei der Auswahl der Orte für seine Serie Songs of Places nach einem festgelegten Raster vor, das bei den ersten vier kanadischen Städten Halifax, Montreal, Springwater und Vancouver vom Zentrum zur Peripherie führte. In Wien änderte er auf Grund der Strukturierung der Stadt und deren Einteilung in dreiundzwanzig Bezirke sein Konzept. Er suchte das jeweils geographische Zentrum aller Wiener Gemeindebezirke und fand somit die Orte für seine Bild- und Mehrkanaltonaufnahmen. Diese Vorgangsweise führte ihn zu Plätzen, an Strassenkreuzungen, zu Brunnen, in Waldstücke oder unter Autobahnbrücken um dort jeweils eine halbe Stunde mit Hilfe von 4 Mikrofonen, eines 4 Kanal Kassettenaufnahmegeräts und einer Videokamera aufzunehmen. Zusätzlich unternahm er während seiner Kunstradio Artist in Residency eine Fahrt mit einem Fiaker durch die Innenstadt, deren Aufnahme sich als roter Faden durch die gesamte Arbeit zieht.

In seinem Studio in Montréal hat Heimbecker die insgesamt elf Stunden und dreissig Minuten Ton- und Bildmaterial nach einem genau vorbestimmten Procedere bearbeitet, geschichtet und arrangiert. Die daraus entstandene dichte Arbeit, sowie die Radioversion stellte Steve Heimbecker Ende August 2005 fertig.


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